Investitionen in alternative Antriebe

100 Tage Grün-Schwarz: Was wurde erreicht?

Im Nachtragshaushalt unterstützt das Land. mit 350 Mio. Euro die Finanzierung hochinnovativer europäischer Projekte (IPCEI).
Es geht hierbei um zwei Dinge: Technologie für Brennstoffzellen entwickeln und ihre industrielle Produktion aufbauen. Denn Grüner Wasserstoff ist einer der Energiespeicher der Zukunft. Er wird die Industrie, die Energiewirtschaft und Mobilität unabhängig von Kohle, Gas und Öl machen.

Baden-Württemberg wird das Wasserstoffland Nr. 1, Vorreiter bei der Erforschung, Entwicklung und Nutzung der Wasserstofftechnologien. Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehören zusammen. Schon bald fahren mit Wasserstoff angetriebene LKWs über die Autobahn und Güterzüge quer durch die Republik – und der Südwesten hat einen wesentlichen Anteil daran.

Ganz aktuell hat das Umweltministerium gemeinsam mit einer Fachjury zwei Modellregionen im Rahmen des EU-Förderprogramms „Modellregion grüner Wasserstoff“ ausgewählt. In Demonstrationsprojekten sollen sie die wirtschaftliche Umsetzung einer Wasserstoffwirtschaft in der Realität erproben und helfen, die gesellschaftliche Akzeptanz für Wasserstoff als Energieträger zu erhöhen. Insgesamt stehen bis zu 47 Mio. € aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und an Landesmitteln zur Verfügung. Zudem werden die beiden ausgewählten Modellregionen wissenschaftlich begleitet.
Der Ostalbkreis und die Stadt Schwäbisch Gmünd sind hierbei Teil der ausgewählten Modellregion „HyFiVE“, in welcher die Wasserstoffwirtschaft sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum erprobt werden soll.

Erfolg in der Wirtschaft und der Schutz des Klimas gehen zusammen. Als innovativste Region in Europa übernimmt Baden-Württemberg Verantwortung für die Entwicklung und Weiterentwicklung von zukunftsfähigen Technologien. Technologien, die die notwendigen Modernisierungen vorantreiben, dadurch den Strukturwandel der Wirtschaft meistern und unseren Wohlstand sichern.

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