Gemeindebesuch Abstgmünd

Bürgermeister Armin Kiemel und Martina Häusler stimmen die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren ab.

Zu Abtsgmünd, der nordwestlichsten Gemeinde des Wahlkreises Schwäbisch Gmünd, gehören die ehemals selbständigen Gemeinden Abtsgmünd, Hohenstadt, Laubach, Neubronn, Pommertsweiler und Untergröningen.

Nach den Städten ist Abtsgmünd mit 7.161 ha und rund 7.5000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Gemeinde im Ostalbkreis.

Besonders deutlich ist auch in dieser Gemeinde das vielfältige ehrenamtliche Engagement, die kooperative Zusammenarbeit im Gemeinderat und der Blick auf das Ganze. Wie bringen wir mehr Kommunalpolitik in die Landespolitik und umgekehrt? Diese Zusammenarbeit zwischen Kommunen und MdL in den nächsten fünf Jahren soll nach den Sommerferien auch mit dem Gemeinderat abgestimmt und konkretisiert werden.

„Ich vergesse die Kommunen im Land nicht, ich setzte auf sie! Die interkommunale Zusammenarbeit, in Abtsgmünd schon vielfach jahrelang praktiziert, wird an Bedeutung gewinnen. Dezentrale Strukturen die den Bedürfnissen von Familien und jungen Menschen gerecht werden gilt es zu erhalten und weiterzuentwickeln.“ so Häusler.

„Wir haben in Abtsgmünd sieben Kindergärten und können jedem Kind einen Kindergartenplatz anbieten“ informiert Bürgermeister Kiemel. „Außerdem habe wir vier Grundschulen. Mit 14 Schülerinnen und Schülern ist die Grundschule in Pommertsweiler die kleinste und die Sorge, dass es sie ab 2026 nicht mehr geben wird ist groß und ein konkretes Beispiel für mehr Kommunalpolitik in die Landespolitik“ so Bürgermeister Kiemel.

Weitere Themen sind der Breitbandausbau, der bürokratische Verwaltungsaufwand auch bei den Förderprogrammen und die Schaffung von Wohnraum im Zusammenhang mit dem Flächenverbrauch, der auch den Blick auf derzeit ca. 100 unbebaute, bereits erschlossene Grundstücke nicht verschließt.

Auch freut sich BM Kiemel, dass die Kunst und Kultur wieder öffnen darf und die Ausstellung „SPACES“ des Kunstvereins KISS im Schloss Untergröningen besucht werden kann. Einen Besuch, den sich Häusler nicht entgehen lässt, kennt sie doch durch ihre Mitarbeit an der Renovierung des Schlosses zum Kunstverein jeden Balken „auch die, die es jetzt nicht mehr gibt, da sie morscher waren als gedacht und ersetzt werden mussten“, so Häusler schmunzelnd.

Verwandte Artikel